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Pausen im Job: Darum sind sie so wichtig

In der modernen Gesellschaft leiden Pausen eher unter einem schlechten Ruf. Allerdings verdienen sie diesen keineswegs.

Es ist nämlich bei Weitem keine gute Idee, einen kompletten Arbeitstag durchzuarbeiten und höchsten für eine kurze Kaffeepause die Arbeit für wenige Minuten niederzulegen. Dennoch sind viele Arbeitnehmer fälschlicherweise der Meinung, dass es sich nicht schickt, Pausen zu machen – das Arbeiten ohne Pause schadet jedoch der Gesundheit und gestaltet sich darüber hinaus auch nicht sonderlich produktiv.

Warum in der Zeiterfassung in Zukunft mehr Pausen auftauchen sollten und wie diese idealerweise genutzt werden, zeigt der folgende Beitrag.

Kurze, aber intensive Pausen

Um durchgehend produktiv und konzentriert arbeiten zu können, kann auf regelmäßige Pausen nicht verzichtet werden. Diejenigen, die es vermeiden, während ihres Arbeitstages Pausen einzulegen, arbeiten generell langsamer und weisen einen höheren Stresspegel auf – so entstehen vermehrt Fehler.

Nach einer Arbeitszeit von sechs Stunden sieht sogar das Gesetz eine 30-minütige Pause vor. Allerdings werden von Experten mehrere kurze Pausen empfohlen, die dafür jedoch intensiv ausfallen. Eine Pause von fünf Minuten sollte so nach rund 60 bis 90 Minuten Arbeit eingelegt werden. Nach dieser lässt sich dann wieder konzentriert weiterarbeiten.

Warnsignale beachten

Die Arbeit ist außerdem unbedingt für eine gewisse Zeit zu unterbrechen, wenn bereits Warnsignale wahrgenommen werden können. Diese bestehen beispielsweise in Müdigkeit, Gereiztheit, Gleichgültigkeit oder vermehrten Fehlern.

An dieser Stelle kommt es oft auf die nötige Eigeninitiative an. Die Erholung fällt nach der Meinung von Experten nämlich am größten aus, wenn die Pause frei gewählt werden kann und nicht zu einem vorgeschriebenen Zeitpunkt stattfinden muss.

Die ideale Pausengestaltung

Allerdings kommt es nicht nur darauf an, dass überhaupt eine Pause eingelegt wird, sondern ebenfalls, wie diese genutzt wird.

Frische Luft tanken
Sinnvoll ist es, in der Pause das Fenster weit zu öffnen und mehrere Male tief und kräftig durchzuatmen. Durch die frische Luft wird die Konzentration gefördert und der Kopf durchgelüftet. Das Gehirn ist auf eine ausreichende Sauerstoffzufuhr angewiesen, sodass das kurze Durchatmen eine ideale Mini-Pause darstellt. Bewegung einbauen
Auch, wenn nur eine kleine Runde um den Block gegangen wird, sorgt diese Bewegung dafür, dass der Arbeitsalltag dauerhaft konzentriert und produktiv gemeistert werden kann. Während des kurzen Spaziergangs ist auf das Smartphone zu verzichten, um wirkliche Erholung zu tanken und nach der Pause wieder voller Tatendrang ans Werk zu gehen.

Entspannende Nackenübungen
Wenn es im Nacken unangenehm zwickt, sollte die nächste Pause für eine kurze Übung genutzt werden. Bei dieser wird eine aufrechte Sitzhaltung eingenommen, die Füße stehen auf dem Boden und die Beine sind hüftbreit auseinander. Die Arme hängen locker und die Schultern sind gerade. Dann wird der Kopf gemächlich nach links gedreht und das Kinn zur Brust gezogen. Danach wird dies auf der rechten Seite wiederholt.

Süßes Nichtstun
Auch Nichtstun kann ab und zu die perfekte Pausengestaltung darstellen. Um dies wirklich konsequent durchzuziehen, sollte der Timer auf eine Zeit von zwei Minuten eingestellt und dann die Augen geschlossen werden.

Überblick behalten
Während eines stressigen Arbeitstages kommt es nicht selten vor, dass zu einem gewissen Zeitpunkt der Überblick verloren geht. Dann ist es sinnvoll, den Arbeitsplatz mit Notizblock und Stift zu verlassen, um den Rest des Arbeitstages zu planen. Mit einem guten Plan erledigt sich die To-Do-Liste dann fast von allein.