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So hat sich modernes CNC-Fräsen entwickelt

Fräsen war bis vor wenigen Jahren eine schwierige Arbeit, die ein gutes Auge und eine ruhige Hand erforderte. Erst nach langer Übung entstanden Werkstücke, die den Ansprüchen des Kunden genügten. Mit der Einführung des Computers war es möglich, dass dieser die Fräs- und Drehmaschinen bedient. Das war die Geburtsstunde von Computer Numeric Control, kurz CNC.

Aus der heutigen Arbeitswelt ist modernes CNC-Fräsen nicht mehr wegzudenken. Um ein Werkstück per CNC herzustellen, braucht der Handwerker eine CNC-Drehbank und spezielle Bohr- und Fräsmaschinen. Sämtliche Werkzeuge lassen sich frei um das Werkstück drehen, sodass an den passenden Stellen Material entfernt werden kann. Meistens kommen 3-Achsen-Maschinen zum Einsatz, da sich mit diesen viele Fräsaufgaben erledigen lassen. Daneben gibt es noch Maschinen, die sich nicht nur in drei, sondern in fünf Richtungen bewegen können. Diese sind allerdings sehr teuer und lohnen sich für kleinere und mittlere Betriebe kaum.

Vor der Bearbeitung mittels CNC wird ein sogenannter G-Code programmiert. Dieser gibt an, welchen Weg die Maschinen zurücklegen und welche Teile die Geräte bearbeiten müssen. Bevor dies geschieht, muss zunächst ein erfahrener Designer das Werkstück am Computer mittels CAD-Software entwerfen. In modernen Systemen wird der Entwurf nun mittels einer weiteren Software auf die Machbarkeit überprüft. Nicht jedes Werkstück lässt sich mittels CNC-Fräsen realisieren. Um Zeit und Kosten zu sparen ist es sinnvoll, dies zunächst zu überprüfen. Sollte eine Herstellung mittels dieser Technik nicht möglich sein, muss das Werkstück entsprechend abgeändert werden.

Die Automatisierung des Prozesses bedeutet für Unternehmer, dass die benötigten Teile innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung stehen. Die Daten werden gespeichert und falls Kunden eine neue Bestellung für das gleiche Werkstück aufgeben, ist der Auftrag meist innerhalb von 24 Stunden erledigt. Die schnelle Bearbeitungszeit sorgt für zufriedene Kunden, denn auch kleine und mittlere Unternehmen haben ihr Werkstück schnell in Händen. Früher kam es oft zu einer Priorisierung. Größere Firmen erhielten ihre Teile schneller, da es lohnender war, diese Aufträge bevorzugt zu behandeln. Durch die vollständige Automatisierung ist das nicht mehr der Fall, selbst kleinere Unternehmen erhalten ihre Werkstücke innerhalb kurzer Zeit.

Die Computertechnologie hält in allen Lebensbereichen Einzug und natürlich auch im Maschinenbau. CNC-Fräsen hat die Erstellung neuer Werkstücke erheblich vereinfacht. Selbst wer die Werkstücke nicht selbst herstellt, sondern einen Dienstleister damit beauftragt, profitiert aufgrund der schnelleren Bearbeitung. Waren vor kurzem das CAD-Design und das CNC-Fräsen zwei getrennte Arbeitsgänge, gehen diese heute Hand in Hand. Der Designer überträgt einfach per Datentransfer seine Zeichnungen an den Programmierer, der dann die weitere Arbeit übernimmt.