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Auf diese Werte sollte man beim Kauf von LED Strahlern achten

Wie hell sind LED Strahler? Was bedeutet eigentlich der Lichtstrom in Lumen und Candela? Und was zeigt der Kelvin-Wert an? Unter anderem mit diesen Fragen müssen sich Verbraucher auseinandersetzen, wenn sie auf der Suche nach passenden LEDs für die eigenen vier Wände sind. Was Sie zu den genannten Kennzahlen wissen müssen und warum diese speziell bei LED Leuchtmitteln eine Rolle spielen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Die wichtigste Kennzahl bei LED Leuchtmitteln ist der Lumenwert

Wer sich LED Strahler kaufen möchte, um in den eigenen vier Wänden Energiekosten zu sparen, der sollte verschiedene Kennzahlen im Blick haben. Eine der wichtigsten Größen, die es beim Kauf zu beachten gilt, ist der Lumenwert des jeweiligen Produktes. Die Abkürzung lm steht für Lichtstrom in Lumen. Der Wert zeigt an, wie hell der LED Strahler im eingeschalteten Zustand maximal leuchtet. Mit anderen Worten gibt dieser Wert an, welche sichtbare Lichtleistung von der Strahlungsquelle ausgesandt wird. Dementsprechend gilt die Faustregel: Je höher der Lumenwert, desto heller ist die jeweilige LED Lampe.

Hinweis: Um den Vergleich mit der Wattleistung nachzuvollziehen bzw. besser zu verstehen, wie viel Lumen welcher Wattleistung entsprechen, helfen Richtwerte. Eine LED Lampe, die zum Beispiel über einen Lumenwert von 810 verfügt, ist in etwa so hell wie eine herkömmliche Glühbirne mit einer Leistung von 60 Watt.

Verbraucher sollten auch die Lichtstärke in Candela berücksichtigen

Die Abkürzung cd steht für Lichtstärke in Candela. Dieser Wert beschreibt, wie intensiv wir das Licht letztlich wahrnehmen, dass von der LED Lampe ausgesandt wird. Die Einheit kommt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt Kerze. Diese Kennzahl gibt den Lichtstrom pro Raumwinkeleinheit an. Aber wie funktioniert die Berechnung bzw. woraus ergibt sich die Lichtstärke in Candela? Der Lichtstrom Lumen wird ins Verhältnis zum Abstrahlwinkel des jeweiligen LED Leuchtmittels gesetzt. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Verfügt ein LED Spot über einen Abstrahlwinkel von 30 Grad, ist grundsätzlich ein hoher Lichtstrom gegeben. Durch den schmal austretenden Lichtstrahl wird dieser jedoch relativiert. Was das für die Praxis bedeutet? Wer Möbel oder Wohnaccessoires punktuell bzw. gezielt in Szene setzen möchte, für den sind LED Spots optimal geeignet. Wer hingegen Wohnräume großflächig ausleuchten möchte, für den sind andere LED Leuchtmittel eher geeignet.

Die Farbtemperatur in Kelvin ist bei LED Strahlern relevant

LED Leuchtmittel können unterschiedlich warmes oder kaltes Licht erzeugen. Vor allem in Räumen, in denen eine wohlige und gemütliche Atmosphäre bzw. eine entspannte Stimmung kreiert werden soll, ist von einem zu hohen Kelvin-Wert abzuraten. Warum das so ist? Je höher der Kelvin-Wert, desto höher ist auch der Blauanteil, welcher für kälteres Licht sorgt. Ab etwa 4000 Kelvin wirkt Licht sehr kühl, weshalb hierbei auch von Neutralweiß die Rede ist. Ab einem Kelvin-Wert oberhalb von 5000, werden in der Fachsprache bzw. bei Produktdetails die Begriffe Kaltweiß oder Tageslichtweiß genutzt.