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Software versus Hardware - ein Rennen ohne Gewinner?

So mancher Techniknutzer hat sich diese Frage bestimmt schon ein oder mehrmals gestellt. Die Frage richtet sich an das ständige und niemals aufhörende Aufblähen von moderner Software. Innovationen beim Programmieren stehen heutzutage beinahe auf der Tagesordnung. Es gibt kaum etwas, das den Fortschritt immer größer werdender Programme und Anwendungen stoppen könnte.

Diese Aussage gilt natürlich nicht für den einzelnen Anwender. Dieser ist in diesem Beispiel auf die neueste Software angewiesen, doch die eigene, vorhandene Hardware macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Ansätze wie die agile Softwareentwicklung führen dazu, dass oftmals die Hardware nicht mehr länger Schritt halten kann. Dadurch entstehen Kosten, die kaum mehr überschaubar sind, gerade professionelle Anwender, die auf eine bestimmte Infrastruktur in ihrer neuesten Ausführung angewiesen sind, leider unter dieser Ungleichheit. Bessere Hardware bei immer kürzerer Nutzbarkeit

Auch in der Hardwareentwicklung gibt es groß Fortschritte, so ist es nicht. Besonders ist an diesen, dass sie plötzlich und in Etappen erfolgen, nicht so bei der Software, die weniger von großen, einzelnen Durchbrüchen abhängig ist. Moderne Schutzlacke, als Beispiel, wirken wie ein unscheinbarer Spielstein auf dem großen Spielbrett der Technisierung. Doch die dünne Schutzbeschichtung für Leiterplatten ist erstaunlich effektiv, wenn sensible Teile gegen Umwelteinflüsse geschützt werden sollen. Es gibt also die Möglichkeit, die Hardware langlebiger denn je zu machen, doch das nutzt nur dann etwas, wenn diese über viele Jahre die Innovationsflut aus der Softwarebranche mitgehen kann. Wie sinnvoll ist eine bewusstere Nutzung?

Bei durchschnittlicher Nutzung, regelmäßiger Reinigung und Pflege hat der Nutzer heutzutage überraschend lange etwas von seiner Hardware. Auch hinsichtlich der Bedrohung, die auf Softwareebene drohen, werden die Nutzer immer vorsichtiger. So entscheiden sich immer mehr zur Nutzung eines sicheren Browsers, wie etwa SRWare Iron. Dieser sammelt keine Daten und übermittelt diese zu Werbezwecken an seinen Mutterkonzern. Immer beliebter werden zudem Virtuelle Private Netzwerke. Nur mit diesen ist ein komplett anonymes Surfen im Internet möglich. Bei der Anwendung derartiger Möglichkeiten besteht natürlich die Chance, dass die eigenen Geräte ihre Lebenszeit verlängern, zusätzlich sind die eigenen Daten sicher. Das Problem sind allerdings nur in seltenen Fällen Bedrohungen von außen, wie sie im Fall der Cyberkriminalität drohen. Es ist die Software, es sind permanente Updates, Abosysteme, ein Überangebot und die Konkurrenz der einzelnen Anbieter selbst, die hauptsächlich für die Überforderung der Hardware verantwortlich sind. Ein anschauliches Beispiel sind Bildbearbeitungsprogramme. Diese verlangen einem Rechner alles ab und sind so programmiert, dass sie den Großteil der verfügbaren Ressourcen ausnutzen. Ein weiteres Problem, das sich in einem Zug mit der Komplexität der Bildbearbeitungsprogramme nennen lässt, ergibt sich aus dem genauen Studium der gängigen Sensorgrößen in Digitalkameras. Ein größerer Sensor bedeutet größere Dateien, sodass die Hardware mit diesen als zusätzliche Belastung zu hantieren hat. Um zukunftssicher und flüssig für viele Jahre arbeiten zu können, benötigt es also Hardware, die bezüglich ihrer Ausstattung ihrer Zeit um viele Jahre voraus ist, oder aber Systeme, die sich ohne Weiteres, verhältnismäßig kostengünstig, nachrüsten lassen. Nur so ist es möglich, die Vorteile der Softwareentwicklung und insbesondere der individuellen Softwareentwicklung vollständig auszunutzen. Die Entwicklung muss im Verhältnis zueinander stehen, erst dann ist es möglich, mit oder besser gesagt, trotz moderner Technik, nachhaltig zu wirtschaften.