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SRWare IT-News


500 Millionen Datensätze bei Yahoo gestohlen - was sind die Hintergründe?
07.10.2016 11:09

Immer wieder schaffen es Hacker an die Daten von großen Internetfirmen zu kommen. Schon 2014 wurden dem Internetkonzern Yahoo mehr als eine halbe Million Daten von Nutzern gestohlen. Laut Angaben des Konzerns seien keine Passwörter oder Bankkonto Informationen gehackt worden. In erster Linie erfuhren die Hacker die E-Mail-Adressen, Namen, persönliche Daten und Sicherheitsabfragen.

In einem lesenswerten Artikel auf der Seite Cardscore.de kann sich der Leser genauer über die Thematik informieren. Yahoo hat zwar in den letzten Jahren ein wenig an Bedeutung verloren, war früher aber einer der wichtigsten Internetseiten. Vor allem die Suchmaschinen beherrschte den Markt, bevor es Google gab. Aus diesem Grund haben viele Surfer einen Yahoo-Account, obwohl sie davon vielleicht gar nichts mehr wissen. Zu dem betroffenen Konzern gehört nicht nur die Internetseite Yahoo.com, sondern zum Beispiel auch der Fotodienst Flickr. Obwohl der Konzern meldete, dass Passwörter nicht betroffen seien, empfiehlt die eben genannte Internetseite die Passwörter vorsorglich zu ändern, vor allem dann, wenn diese seit 2014 nicht mehr geändert wurden.

Da die Möglichkeit besteht, dass die Hacker über E-Mail-Adressen verfügen, sollten die Internetsurfer ganz besonders bei E-Mails von einem Yahoo-Account bekommen. Diese enthalten manchmal Anhänge, die der User auf gar keinen Fall anklicken sollte. Meist handelt es sich um .exe oder .zip-Dateien, die schädliche Software auf dem Rechner platzieren. Diese spionieren dann den Empfänger aus, überwachen seine Tätigkeiten und kommen so zum Beispiel an Bankdaten oder an Zugangsdaten zu anderen Accounts. Übrigens geht auch von Word-Dateien oder Exceldateien eine Gefahr aus. Diese enthalten manchmal Makros, welche schädliche Software auf dem Rechner installiert. Die Experten sind sich darüber einig, dass es nicht genügt, nur die Daten im Yahoo-Account zu ändern. Auch die Passwörter und Sicherheitsabfragen auf den anderen Seiten müssen geändert werden. Die Erfahrung zeigt, dass viele User aus Bequemlichkeit ein oder zwei Passwörter benutzen. Außerdem ist es stets dieselbe Sicherheitsfrage, die immer gleich beantwortet wird. Ein Internetuser, der durch einen Bericht zum Handeln aufgefordert wird, sollte kaum Probleme bekommen.

Die Suche nach einem Schuldigen ist noch nicht abgeschlossen, wobei es sich wohl niemals mit Sicherheit feststellen lassen wird. Yahoo geht davon aus, dass es sich um einen staatlich gelenkten Angriff handelt. In Verdacht stehen derzeit Russland und China, da diese auch schon in der Vergangenheit amerikanische Systeme angegriffen haben. Der Hackerangriff könnte auch Auswirkungen auf den Marktwert von Yahoo haben. Durch die Attacke ist der Marktwert des Unternehmens gesunken. Da der Verkauf von Yahoo an das amerikanische Unternehmen Verizon ansteht, kann sich der Angriff auch wirtschaftlich massiv negativ auswirken.

Betroffene Kunden sollten nicht in Panik geraten. Wichtig ist es, die Passwörter und Sicherheitsabfragen im Yahoo Account zu ändern. Darüber hinaus können auch andere Passwörter betroffen sein. Das gilt besonders dann, wenn der Surfer immer das gleiche Passwort benutzt. Außerdem sollte er die Augen nach verdächtigen Mails offenhalten. Oft handelt es sich um Zahlungsaufforderungen oder unbekannte Rechnungen. Auf gar keinen Fall einen Anhang öffnen. Eine Rechnung ist meist eine .pdf-Datei, niemals eine .zip und schon gar keine .exe-Datei.

 
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