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SRWare IT-News


Was sind Embedded Computer und wo werden sie eingesetzt?
21.09.2013 15:27

Unter "Embedded Computer", manchmal auch Slot-CPU oder Microbox, versteht man im Allgemeinen einen völlständig funktionierenden Computer, der jedoch nicht eigentständig benutzt wird, sondern viel mehr in andere Systeme "eingebettet" wird. Obwohl ein Embedded Computer durchaus in der Lage sein kann, eine grafische Ausgabe zu generieren, ist dies für den Verwendungszweck nicht immer notwendig, da zur Ausführung der Befehle kein "Human Interface" benötigt wird. Ein Beispiel könnte die Steuerung einer Werkzeugmaschine sein, die für die Produktion verschiedener Werkstücke unterschiedliche Programme nutzt. Der Embedded Computer wird hier lediglich für die Steuerung der Maschine verwendet, die Benutzerinteraktion beschränkt sich auf den Startvorgang und die Ausführung des Programms. Hierfür ist keine grafische Benutzeroberfläche oder eine Eingabe per Tastatur nötig, der Computer wird "headless" betrieben. Dies muss selbstverständlich nicht sein, kann für den vorgesehenen Verwendungszweck aber von Vorteil sein.

Heutige Embedded Computer und Beispiele

Heutige Slot-CPUs oder Microboxes nutzen meist Hardware, welche die gleiche Architektur nutzen wie moderne Desktopcomputer. Dadurch sind sie nicht nur mit vielen Peripheriegeräten oder Hardwaresystemen kompatibel, sondern unterstützen auch bekannte Betriebssysteme. So funktionieren die Embedded Computer bei Deditec beispielsweise sowohl mit Windows CE als auch mit einer vorkonfektionierten Linux-Distribution. So muss der Anwender sich nicht gänzlich auf eine neue Befehlsstruktur oder Betriebssysteme einstellen, die ihm unbekannt sind und selbst der Datenaustausch per Ethernet und Internet geht problemlos vonstatten. Selbstverständlich handelt es sich dabei jedoch an speziell für eingebettete Systeme angepasste Versionen derselben. Prinzipiell kann auch ein Embedded Computer in verschiedene Komponenten eingeteilt werden, auch wenn diese statt wie bei Desktop-Computern nicht großflächig in einem Gehäuse verbaut werden. Diese Komponenten sind die CPU, manchmal auch als "System-on-a-Chip" inklusive Grafikeinheit und/oder Arbeitsspeicher ausgeführt, verschiedene Systemschnittstellen, beispielsweise zur Kommunikation mit dem Ethernet oder USB-Schnittstellen, Feldbussschnittstellen, die den Datenaustausch mit verschiedenen Sensoren oder Aktoren ermöglichen sowie das bereits erwähnte Betriebssystem. All diese Komponenten werden meist auf einer einzigen Platine verbaut, die nicht viel größer sind als eine Zigarettenschachtel oder ein Handy. Auch der Stromverbrauch und die Leistungsaufnahme beschränkt sich meist auf ein Minimum, sie arbeiten energieeffizient und benötigen keine zusätzlichen Lüfter zur Kühlung.





 
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