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SRWare IT-News


Kaufberatung: Die Anforderungen an einen modernen PC
19.02.2016 04:43

Computer sind laut dem Statistischen Bundesamt in 86 Prozent aller deutschen Haushalte vertreten. Sie ermöglichen den Zugang ins Internet, sie werden zum Spielen verwendet oder gehören zur Standardausrüstung des Freelancers, damit er Geld zum Leben verdienen kann. So unterschiedlich die Möglichkeiten zur Nutzung eines PCs sind, so verschieden ist die Konfiguration eines solchen Systems. Der nachfolgende Artikel befasst sich mit den Anforderungen eines modernen PCs, welche Komponenten dieser besitzen sollte und wo Prioritäten zu setzen sind.

Prozessor, Grafikkarte, Festplatte, Arbeitsspeicher – ein PC besteht aus vielen verschiedenen Komponenten. Sie unterliegen einem rasanten Entwicklungsprozess, weil ihre Hersteller versuchen, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Für Verbraucher entsteht die Frage: Wie konfiguriere ich einen PC, der jahrelang seinen Dienst verrichtet und meine Anforderungen erfüllt?

Die Frage der persönlichen Anforderungenen

Um die zuvor gestellte Frage zu klären, müssen Verbraucher zunächst überlegen, welchen Zweck der PC erfüllen soll:

- zum Zocken aktueller Spiele
- zum Surfen im Internet
- als System für Bürosoftware
- zur Produktion von Audio- und Videodateien
- als System für einen Webdesigner

Jede Zielgruppe hat unterschiedliche Anforderungen an einen PC: Der Gamer interessiert sich für eine leistungsstarke Grafikkarte und einen starken Prozessor, damit aktuelle Spiele in maximaler Grafikqualität genossen werden können. Ein Webdesigner wünscht sich ein System, welches problemlos mit großen Bild- und Grafikdateien umgehen kann.

Der Anbieter Arlt hat erkannt, dass PC-Systeme zur Zielgruppe passen und in entsprechende Kategorien eingeordnet werden müssen. Er bietet Business-Systeme, PCs für Gamer, All-in-one-Geräte sowie flüsterleise Produkte an. Jeder Verbraucher findet das passende System für seine persönlichen Ansprüche.

Das Budget für den PC festlegen

Wenn der Zweck für das System feststeht, wird im nächsten Schritt ein Budget definiert. In puncto Preis gibt es bei Computern keine Grenze nach oben. Die meisten Verbraucher besitzen jedoch eine persönliches Limit, welches sie nicht überschreiten möchten.

Die Preisklassen für PCs lassen sich in drei Gruppen einteilen:

1. Einsteiger: Für simple Aufgaben und weniger anspruchsvolle Menschen. Der Preis liegt bei unter 500 Euro.
2. Mittelklasse: Systeme der Mittelklasse eignen sich für intensivere Arbeiten und sind gut für die Zukunft ausgerüstet. Der Preis liegt zwischen 500 und 1.000 Euro.
3. Oberklasse: In diese Kategorie gehören gute Gaming-Systeme sowie PCs für gehobene Ansprüche. Sie kosten mehr als 1.000 Euro.

Mindestausstattung und Prioritäten setzen

Die Voraussetzungen für die Mindestausstattung eines PCs haben sich in den letzten Jahren leicht geändert. Das DVD-Laufwerk beispielsweise ist nicht länger ein Muss. Viele Verbraucher nutzen ausschließlich digitale Medien. Wer das Laufwerk benötigt, sollte eines erwerben. Es ist günstig und wirkt sich kaum auf den Endpreis des Systems aus.

Veränderungen gibt es auch bei der Grafikkarte. Seit einigen Jahren besitzen Prozessoren eine Grafikeinheit, sodass PCs ohne dedizierte Grafikkarte auskommen. Diese Grafikeinheiten sind nicht für ressourcenintensive Spiele geeignet, reichen aber für weniger Anspruchsvolle Games und andere simple Anwendungen aus. Durch den Verzicht auf eine Grafikkarte sparen Verbraucher viel Geld, reduzieren die Wärmeentwicklung und Energieverbrauch in ihrem System.

Durch Neuerungen im Bereich der Festplatten lohnt sich ein Blick in diese Kategorie. Die HDD wurde von der SSD (Solide-State-Drive) abgelöst. Das Flash-Speichersystem ist schneller als eine herkömmliche Festplatte und aufgrund fehlender Mechanik weniger anfällig für Ausfälle. Das Betriebssystem und Programme starten von einer SSD zügiger und Dateien können schneller geöffnet oder kopiert werden. Eine SSD gehört heute in jeden PC – selbst Einsteigersysteme.

Fortschritte gibt es auch im Bereich Arbeitsspeicher. Hier entscheiden sich viele Verbraucher fälschlicherweise für Quantität (Gigabyte je Modul), anstatt die Taktfrequenz zu berücksichtigen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Taktrate, desto schneller die Datenrate des Arbeitsspeichers. Die Taktfrequenz ist folglich ein Merkmal für Leistungsfähigkeit.

In einigen Fällen lohnt es sich, einen Blick auf die neuen DDR4-Module zu werfen. Diese besitzen eine geringere Energieaufnahme bei gleichzeitig höherer Leistung im Vergleich zu DDR3. Diese Vorteile resultieren in einer größeren Bandbreite. Eine genaue Erklärung zu DDR4-RAM gibt es hier.

Verbraucher, die mit einem moderaten Budget arbeiten, müssen lernen, Prioritäten zu setzen. Indem sie auf eine Grafikkarte verzichten, können sie das Geld in eine gute SSD investieren. Wichtig ist, dass sie bei Komponenten sparen, die sie nicht zwingend benötigen. Ein Gaming-System kommt nicht ohne eine gute Grafikkarte aus. Stattdessen verzichten Gamer lieber auf eine SSD.

Ein passendes Betriebssystem wählen

Mit einem Marktanteil von über 90 Prozent (Quelle: NetMarketShare) ist Windows der klare Platzhirsch unter den Betriebssystemen. Windows 7 ist auf jedem zweiten System installiert. Das neuste OS der Redmonder (Windows 10) hat aktuell Schwierigkeiten, sich durchzusetzen.

Aufgrund der Monopolstellung wünscht sich heute fast jeder Verbraucher Windows auf seinem System, ohne den Alternativen eine Chance zu geben. Linux ist für viele User eine lohnenswerte Ausweichlösung. Die meisten Distributionen sind kostenlos, leicht zu installieren und verwenden. Anfänger kommen mit Ubuntu leicht zurecht und sparen sich die hohen Kosten für eine Windows-Lizenz.

 
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